Ich liebe diese süßen Röcke mit Gingham Muster und Rüschen. Sie sind so mädchenhaft und schick. Bekannt wurde das Muster meiner Begierde übrigens auch als Vichy-Karo. Mein knielanger schwarz-weißer Sommerrock ist jedenfalls vielseitig kombinierbar. Mit einem knalligen roten Shirt und meiner Dior Saddlebag bin ich also bereit für einen sommerlichen Stadtbummel. Der Look passt super in den Sommer. Dazu trage ich gerne meine hohen Wedges von Ash, welche die Beine endlos lang erscheinen lassen. Heute möchte ich euch darum in meinem Snow White`s Gingham OOTD ein wenig über das Gingham Muster erzählen, da ich mich selbst immer frage, woher meine Modeklassiker im Schrank eigentlich herkommen.
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Meine große Liebe: Vichy-Karo und Gingham!
Das Vichy-Muster bzw. Gingham lässt sich in verschiedene, gewebte Textilmuster zusammenfassen. Es handelt sich dabei um Farbstreifen, die sich mit gleich breiten Zwischenräumen abwechseln. Jene können auch gekreuzt überlagert sein. Das Muster erinnert auch stark an ein Schachbrett. Die häufigsten Farben vom Vichy-Karo sind übrigens rot, blau und deren Pastelltöne, welche immer auf weißem Grundgewebe zu finden sind. Aber auch mehrfarbige Designs sind inzwischen ebenso üblich. Vichy ist eine klassische Webmusterung, die durch Weben mit unterschiedlich farbigen Garnen und Wiederholen je nachdem eines bestimmten Rapports entstehen. Das klassische Vichy erstmals in Schottland im 18. Jahrhundert unter dem Namen „houndstooth“ bekannt.
Das Gewebe entsteht an einem Webstuhl durch den Wechsel von gleich breiten Kett- und Schuss-Streifen. Ursprünglich fand man es bspw. auf Bettwäsche, Pyjamas oder Sofakissen. In den 1950er Jahren griff man es in der Mode auf. Seitdem gilt inzwischen als Klassiker. In der englischen Sprache wird dieses Muster ebenfalls als Gingham Muster bezeichnet.
Christian Dior, Brigitte Bardot und das Gingham Muster
Keine geringere als Brigitte Bardot machte das Gingham Muster populär. Im Jahre 1959 heiratete Brigitte Bardot schließlich Jaques Charrier. Sie trug ein rosafarbenes Vichykleid. BB verzichtete sogar auf einen Schleier. In ihrem schlichten Hochzeitsensemble war auch kein Satin zu finden. Ihr kurz geschnittenes, kariertes Baumwollkleid erinnerte im Grunde genommen an eine günstige Gardine. Mit dieser Kleiderwahl stellte das Sexsymbol Brigitte Bardot jedenfalls das Starsystem und Konventionen gekonnt auf die Probe. Der Modeschöpfer Jacques Estérel erschuf hiermit erschwinglichen Glamour für Frauen.
Und zwar verfügte das Kleid über eine betonte Büste durch das eingearbeitete Mieder, Wespentaille und reichlich geraffter Stoff über voluminösem Unterrock. Deshalb erinnerte es stark an ein Königinnen-Kleid und eine karierte Schürze! Diese beiden Faktoren machten das Kleid jedenfalls so apart.
Christian Dior liebte übrigens das hübsche Vichy Muster für seine Kollektionen des sogenannten „New Looks“. Er hat darum zur Bekanntheit entscheidend beigetragen. Die kleinkarierte schwarz-weiß Musterung galt seitdem als stilvoll und war der Inbegriff des eleganten Pariser Chic.
Mögt ihr das Gingham Muster denn genauso gerne wie ich?
Ich habe heute getragen:
Top: Koucla
Rock: Vintage
Wedges: Ash
Handtasche: Dior Saddlebag
Schmuck: I CRUSH (Armband), Rolex (Uhr), Breil Milano (Perlenring)
Sonnenbrille: Burberry










