Da Essen und Kochen bei mir groß geschrieben wird, suche ich ständig nach neuen Kochbüchern und Inspirationen für einfache und schnelle vegane Rezepte, welche auch noch lecker schmecken.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Ich habe mich mal wieder durch den endlosen Buchdschungel gekämpft und bin auf zwei wirklich tolle vegane Kochbücher gestoßen. Jene könnten nicht unterschiedlicher sein: das eine heißt „Fast Food Vegan“ und ist von Michaela Russmann. Das andere heißt „Das vegane Kochbuch meiner Oma“ von Kirsten M. Mulach zeigt einfache Rezepte aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit aus Omas Küche. Heute möchte ich mit euch zwei einfache Gerichte aus beiden Kochbüchern nachkochen und euch diese inspirierenden Bücher ein wenig näher vorstellen.
Vegane Rezepte: „Fast Food Vegan“
Das stylische Kochbuch „Fast Food Vegan“ von Michaela Russmann ist im Bassermann Verlag erschienen. Die Autorin hat sich hier das Ziel gesetzt, dem Ruf von Fast Food etwas entgegenzuhalten. Nur weil das Essen schnell gehen soll, muss es nicht ungesund sein. Im Buch findet ihr eine gelungene Mischung an Burgern, Hot Dogs, Wraps, Pitas, Pommes, Wedges und super leckeren Salaten. Auch tolle Dips und Saucen sind in „Fast Food Vegan“ versammelt, welche alle ausprobiert werden möchten. Für alle Burgerliebhaber sind sogar Rezepte für die Zubereitung der eigenen Burgerbrötchen zu finden.
Einige Fleisch-Ersatzprodukte aus Tofu oder Seitan kommen in manchen der Rezepten vor. Mit den vielseitigen Rezeptideen aus „Fast Food Vegan“ gelingt jedem der Einstieg in die vegane, gesunde Welt im Handumdrehen.
Ich habe sofort einen leckeren Burger mit veganem Burgerpatty, veganem Käse, Salat und Ketchup kreiert. Besonders toll fand ich das Rezept für den cremigen Kartoffelsalat, das ich euch heute zeigen möchte.
Für 4 leckere Portionen des cremigen Kartoffelsalats benötigt ihr 1 1/2 kg festkochende Kartoffeln, 150 ml Sojamilch, 3 Esslöffel Essig, 1 Teelöffel Salz, 1 1/2 Teelöffel Senf, 1/2 Teelöffel schwarzer Pfeffer aus der Mühle, 200 ml Olivenöl, 200 g Sojajoghurt, 1 rote Zwiebel.
Die Kartoffeln lasst ihr zuerst 30 Minuten weich garen, Anschließend werden sie gepellt, in Scheiben geschnitten. Dann gebt ihr die Sojamilch in einen hohen Mixbecher, gebt den Essig, das Salz, den Senf und den Pfeffer hinzu und püriert es cremig.
Langsam lasst ihr während des Mixens das Olivenöl einfließen. Diese Sojamilch-Öl-Masse sollte etwas eindicken, dann rührt ihr den Sojajoghurt unter und schmeckt alles mit etwas Salz ab. Dann zieht ihr die Zwiebel ab und hackt jene klein. Die Kartoffelscheiben werden nun mit der Mayonnaise und den Zwiebeln vermischt. Zu guter Letzt schmeckt ihr alles nochmal mit etwas Salz und Senf ab.

Für mehr Frische könnt ihr auch klein gewürfeltes Gemüse wie z.B. Tomaten, Paprika, Kohlrabi oder Karotten unterrühren. Besonders lecker schmeckt der Kartoffelsalat, wenn er noch etwas warm ist.
Ich habe ihn zu einem veganen Burger gegessen und kann nur sagen, dass hier absolute Suchtgefahr droht, weil das Fast Food so lecker und einfach zuzubereiten ist.
Vegane Rezepte: „Das vegane Kochbuch meiner Oma“
Das öffentliche Interesse an der gesunden und veganen Ernährung hat in den letzten Jahren unheimlich stark zugenommen. Dabei handelt es sich bei dieser Ernährungsweise aber keineswegs um einen Trend der Neuzeit. Als Kirsten M. Mulach das alte Kochbuch ihrer Großmutter auf dem Dachboden fand, staunte sie, da dort unzählige vegane Rezepte verzeichnet waren. Viele Rezepte des Kochbuchs stammten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die benötigten Zutaten bezogen ihre Großeltern damals ausschließlich aus dem heimischen Garten und Feld. Die Autorin hat diese tollen Rezepte, die heutzutage keineswegs an Aktualität verloren haben, nun zu einem großartigen Kochbuch zusammengestellt.
Die Rezepte sind je nach Tageszeit bestens sortiert, von Frühstück, Mittagstisch, Kaffeezeit und Abendbrot. Ein paar Grundrezepte, wie die Zubereitung von falscher Mayonnaise, Reismilch oder Tomatenmark, ergänzen diese interessante Sammlung. Es enthält über 50 einfach zuzubereitende vegane Speisen, die frei von industriell hergestellten Produkten sind und von ihrem natürlichen Geschmack profitieren.
Vegane Erbsen-Pfannkuchen
Da ich Pfannkuchen aller Art über alles liebe, musste ich die niedlichen, kleinen Erbsenpfannkuchen direkt ausprobieren. Hier zeige ich euch das schnelle und delikate Rezept.
Für 2-3 Portionen benötigt ihr 500g frische, gespaltene Erbsen, 50 g Weizenmehl Typ 550, 1/2 l Wasser oder Reismilch, Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, frische Kräuter und etwas Olivenöl zum Ausbacken der Pfannkuchen.
Die Erbsen werden zuerst in einem Topf weich gekocht und durch die Presse zu einem Erbsenbrei gedrückt. Dann gebt ihr das Mehl und die Reismilch zu diesem Brei, rührt alles gut durch und würzt den Teig mit Salz und Pfeffer. Der Teig sollte zäh vom Löffel fließen und nicht allzu flüssig sein. Jetzt hackt ihr die Kräuter nach Wahl klein und rührt sie dem Pfannkuchenteig unter.
Nachdem das Öl in einer Pfanne erhitzt wurde, gibt man nun den Teig hinein und bratet die Pfannkuchen von beiden Seiten goldbraun an.
Ich kann mir dieses Gericht sehr gut zu knackigen Buschbohnen oder Spargel mit veganer Sauce Hollandaise vorstellen.










